Staatsekretärin Dr. Kristina Brixius
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Dr. Kristina Brixius ist seit dem 18. Mai 2026 Staatsekretärin im Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz.
Dr. Kristina Brixius ist 40 Jahre alt, promovierte Physikerin und war bislang als Unternehmensberaterin tätig.
Im Familienweingut ihres Mannes (Weingut Brixius in Maring‑Noviand an der Mosel) erhält sie wertvolle Einblicke in die klimabedingten und wirtschaftlichen Herausforderungen des Weinbaus. Auf kommunaler Ebene ist sie für die CDU im Verbandsgemeinderat sowie im Kreistag politisch aktiv. Dort ist sie unter anderem Mitglied im Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport und im Rechnungsprüfungsausschuss. Darüber hinaus engagiert sie sich in den Gremien von CDU und deren Vereinigungen, der Frauen Union und Mittelstands- und Wirtschaftsunion auf den Ebenen von Gemeindeverband, Kreis, Bezirk und Land.
Vor ihrer Ernennung arbeitete Dr. Brixius im Bereich Finance Risk und Compliance bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, wo sie insbesondere Banken im Risikomanagement beraten hat. Ihre Kernthemen waren dort Krisenmanagement sowie die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken) und der gezielten Integration und Anwendung von Künstlicher Intelligenz. In ihrer Funktion als Expertin veröffentlichte sie u.a. Fachbeiträge, beispielsweise über zukunftsweisende Kompetenzen und den Aufbau von Risikostrukturen im Bankensektor. Als Wissenschaftlerin und Beraterin trat sie ebenfalls als Gastrednerin bei Finanz- und Wirtschaftsevents auf.
Auch ehrenamtlich ist sie aktiv: In den Wäldern von Maring‑Noviand hat sie bereits an der Bepflanzung von Waldversuchsflächen mitgearbeitet.
Nun übernimmt sie die Rolle als Staatssekretärin für die Bereiche Umwelt und Forsten im neu zugeschnittenen Ministerium. „Als Kommunalpolitikerin war ich häufig mit den Herausforderungen konfrontiert, die unseren Wald betreffen. In meiner neuen Rolle als Staatssekretärin für Umwelt und Forsten starte ich mit großer Motivation, unsere Wälder klimastabil zu erhalten und weiterzuentwickeln. Eine Vision, die mich besonders antreibt, findet sich auch im Koalitionsvertrag wieder: ‘Schützen, erneuern, vereinfachen – Umwelt und Forsten als Motor für Lebensqualität, Resilienz und regionale Wertschöpfung.“